Österreichische Bundesforste ÖBf

In Österreich tragen die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) als größter Naturraummanager des Landes hohe Verantwortung für die Erhaltung der Artenvielfalt.

Die Österreichischen Bundesforste als größter Naturressourcenbewirtschafter will durch diese Kooperation die Zusammenarbeit gemeinsam mit ihren Partnern wie dem Lebensministerium oder den Bundesländern verstärken, um Artenverlusten in Österreich vorzubeugen.

Die Bundesforste sind als erster europäischer Forstbetrieb dem Countdown 2010 beigetreten. Mit ihrem Biodiversitätsprogramm wollen sie zusätzlich zu den bereits erwähnten konkreten Naturschutzprojekten unter anderem bewusstseinsbildende Maßnahmen bei Mitarbeitern und in der Öffentlichkeit setzen, die Zusammenarbeit mit Stakeholdergruppen wie Naturschutz-NGOs, lokalen Initiativen und anderen Akteuren des privaten und öffentlichen Sektors verstärken.
 

Expertenworkshop zum Alpenbock-Projekt

Ein Workshop zum Thema "Xylobionte Käfer" gab am 21. Juni 2010 Naturschutz, Wissenschaft und Forstwirtschaft Gelegenheit, sich über Verbreitung und Schutzmaßnahmen für gefährdete Käferarten auszutauschen.

NATRUSCHUTZBUND Niederösterreich, Ökoteam und MitarbeiterInnen der Bundesforste diskutierten in der Unternehmensleitung der Bundesforste über Artenschutz und Verbreitung von holzbewohnenden Käfern wie beispielsweise des Alpenbock, der als Botschafter der Biodiversitätskampagne vielfaltleben gilt. Die konkrete Umsetzung von Fördermaßnahmen wurden in einem ÖBf-Revier des Biosphärenpark Wienerwald besichtigt.
 

Veröffentlicht am 19.07.2019, Nachhaltige Entwicklung und natürliche Ressourcen (Abteilung III/2)