Esterházy Betriebe GmbH

Der weise und sinnvolle Umgang mit der Natur liegt im elementaren Interesse unserer Unternehmen. Naturschutz ist für Esterházy Betriebe ein großes Anliegen.

Dies wird in der nachhaltigen Bewirtschaftung der Wälder ersichtlich und EBG leistet einen großen Beitrag zu den umfangreichen Naturschutzgebieten im Burgenland.

Umweltschutz und Tierpate

„Der Schlüssel zum langfristigen Erfolg liegt in dem breiten Netzwerk an Partnern, die die Kampagne unterstützen. Mit den Esterházy Betrieben haben wir einen weiteren engagierten Unterstützer für vielfaltleben gefunden“ freut sich Umweltminister Berlakovich. „Burgenlands größter Grundbesitzer gilt längst als ein Vorreiter in Sachen Natur- und Umweltschutz. So bewirtschaftet Esterházy zum Beispiel den größten landwirtschaftlichen Biobetrieb Österreichs“, ergänzt der Umweltminister.
 

„Die Schatzkammer der Esterházys bewahrt zahlreiche Kostbarkeiten - in Sicherheit. Ganz anders steht es um eine andere burgenländische Rarität, die heute zu verschwinden droht. Die wunderschöne, schillernde Smaragdeidechse lebt auf den sonnigen Wiesen des Leithagebirges sowie im Weinbaugebiet rund um den Neusiedlersee. Aber die Trockenrasen wachsen zu und der Weinbau wird zunehmend intensiviert, sodass die größte, heimische Eidechse allmählich zur Seltenheit wird,“ erläutert Generaldirektor Ottrubay.

„Gemeinsam mit der Kampagne vielfaltleben wollen wir diese verhängnisvolle Entwicklung stoppen und durch Lebensraumsicherung, Pflegemaßnahmen und Biotopvernetzung das Überleben von Smaragdeidechse und Co sichern.“


weitere Maßnahmen

Die Aktivitäten von vielfaltleben im Burgenland gehen aber noch weiter. Für den einzigartigen Schilfgürtel des Neusiedlersees, der europaweit bedeutende Bestände von Schilfvögeln beherbergt, soll ein umfassendes Managementprogramm entwickelt werden. Dabei werden die Anliegen des Naturschutzes und der Schilfnutzung gleichermaßen berücksichtigt.

Auch für Amphibien, wie etwa die stark bedrohte Wechselkröte, werden zahlreiche Maßnahmen gesetzt. Die Schaffung von neuen Amphibienbiotopen wie zum Beispiel im „Jagdrevier Tiergarten“ der Esterházy Betriebe in Schützen am Gebirge ermöglichen ein Überleben der Froschlurche. In Kemeten werden zudem ehemalige Fischteiche und die umliegenden Feuchtwiesen als wertvolle Lebensräume erhalten und gepflegt. „Unser langfristiges Ziel ist die Schaffung eines Biotopverbundsystems im gesamten Burgenland, in dem jede Gemeinde ein Feuchtbiotop ihr Eigen nennt“, zeigt sich NATURSCHUTZBUND Burgenland-Geschäftsführer Thomas Zechmeister visionär.

Veröffentlicht am 19.07.2019, Nachhaltige Entwicklung und natürliche Ressourcen (Abteilung III/2)