Ja! Natürlich

Das Arbeiten im Einklang mit der Natur und der schonende Umgang mit den natürlichen Ressourcen ist eine Verpflichtung gegenüber nachkommenden Generationen.

Ja! Natürlich verbindet als Paradebeispiel gelebter Nachhaltigkeit ökonomische, soziale und ökologische Zielsetzungen.

Biodiversität spielt eine zentrale Rolle in den Konzepten von Ja! Natürlich und soll künftig einen Schwerpunkt bilden. In diesem Sinne engagiert sich Ja! Natürlich gerne für die Kampagne vielfaltleben.

Geflügelte Vielfaltsbringer, die Osterluzeifalter

Eine besondere Rolle spielt Ja! Natürlich für „Geflügeltes“: Seit Mitte 2009 ist Mag. Martina Hörmer, Geschäftsführerin von Ja! Natürlich, Patin des Osterluzeifalters, einer gefährdeten heimischen Schmetterlingsart. Die kleinen, geflügelten Vielfalts-Bringer sind generell ein Symbol der Biodiversität – die prachtvolle Spezies kann nämlich nur in einer vielfältigen Natur gedeihen. Naturbelassene Lebensräume sind für sie lebensnotwendig, um sich zu entwickeln, zu leben und sich zu vermehren. Gegenspieler überdüngen und mähen die Wiesen, auf denen sie leben, häufig – Blumenbestände, die eine wichtige Nahrungs- und Lebensgrundlage für Schmetterlinge sind, werden damit nämlich verringert und die Falter damit in ihrem Lebensraum beschränkt.

„Das Schicksal des Osterluzeifalters verdeutlicht, wie wichtig es für den Schutz und Erhalt der biologischen Vielfalt ist, nachhaltig und in Einklang mit der Natur zu wirtschaften – Werte, für die Ja! Natürlich als größte Bio-Marke Österreichs steht“, so Mag. Martina Hörmer. In Gosdorf findet auch jährlich ein Fest für den kleinen Falter statt. Das Osterluzeifest ist ebenfalls Teil der Kampagne vielfaltleben.


Das Pinzgauer Rind darf nicht in Vergessenheit geraten

Auch das robuste Pinzgauer Rind wurde in den letzten Jahren zunehmend von den heimischen Weiden verdrängt. Die traditionelle österreichische Nutztierrasse, die im Nationalpark Hohe Tauern heimisch ist, geriet immer mehr in Vergessenheit. Deshalb hat die Kampagne „vielfaltleben“ das Pinzgauer Rind zu einer der 21 Leitarten auserkoren. Die ARGE Pinzgauer Rinderzuchtverbände setzen nun mithilfe von Ja! Natürlich ein nachhaltiges Zuchtprogramm auf und leisten so einen wichtigen Beitrag dazu, den voranschreitenden Biodiversitäts-Verlust auf den Weiden Österreichs zu stoppen. Dadurch werden die Pinzgauer Rinder auch künftig einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung und Bewirtschaftung des Berggebiets im Nationalpark Hohe Tauern – einem der Kerngebiete von Ja! Natürlich – leisten.
 

Veröffentlicht am 19.07.2019, Nachhaltige Entwicklung und natürliche Ressourcen (Abteilung III/2)