Zentralstelle Österreichischer Landesjagdverbände

Die Österreichischen Landesjagdverbände beteiligen sich im Rahmen der Kampagne vielfaltleben an dem Schutzprojekt Wildkatze.

Umfangreiche Bestandsaufnahme mit starken PartnerInnen


Aufrufe zu Wildkatzenmeldungen wurden bereits in Fachzeitschriften der Jäger und Förster publiziert. Die Meldungen werden in der neu geschaffenen Wildkatzen-Koordinations- und Meldestelle gesammelt und überprüft. Basierend auf dieser Grundlage werden in absehbarer Zeit an viel versprechenden Punkten Lockstöcke bzw. Fotofallen aufgestellt oder es wird mit Hunden nach Wildkatzenkot gesucht. Diese umfangreiche Bestandserfassung ist nur mit Unterstützung der Allianzpartner Raiffeisenverband und Jägerschaft (Zentralstelle der Österreichischen Landesjagdverbände und NÖ Landesjagdverband) möglich.

Ist die aktuelle Verbreitung der Wildkatze bekannt, gilt es in weiterer Folge, geeignete Lebensräume zu erhalten sowie die Gefährdungsursachen zu verringern. „Der Aktionsplan weist die Verbesserung der Lebensräume und ihre Vernetzung als vordringlichstes Ziel aus. Wir sind sehr froh über die wichtige Unterstützung der Jägerschaft“, so NATURSCHUTZBUND-Präsident Eberhard Stüber. Auch die intensive Zusammenarbeit innerhalb der „Plattform Wildkatze“, bestehend aus NATURSCHUTZBUND, Nationalpark Thayatal, Österreichische Bundesforste, Zentralstelle der Österreichischen Landesjagdverbände, Tiergarten Wels und Alpenzoo Innsbruck-Tirol ist eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen der Bemühungen.

Veröffentlicht am 19.07.2019, Nachhaltige Entwicklung und natürliche Ressourcen (Abteilung III/2)