Die Pendelrampe

Ein naturnaher Weg zur Überbrückung von Gefällsstufen in Gewässern.

Unter einer Pendelrampe versteht man eine Abfolge von wechselseitig zur Gewässermitte geneigten Sohlgurten. Bei Mittelwasser stellt sich ein mäandrierender Fließweg ein, bei höheren Wasserführungen wird die Strömung in die Rampenmitte gelenkt. Die Verwirbelung baut Energie ab und die Ufer werden entlastet. Wassermeister Otmar Grober aus der Steiermark bemüht sich aufbauend auf Erkenntnissen und Visionen Viktor Schaubergers erfolgreich um die Umsetzung. Es ist erwiesen, dass Pendelrampen die gewässerökologischen Anforderungen an Sohlabstürze bestmöglich erfüllen.

Der im Auftrag vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft und dem Amt der Niederösterreichischen Landesregierung an der TU Graz durchgeführte Modellversuch erarbeitete einen Ausführungsvorschlag für Pendelrampen an der Großen Tulln. 

Veröffentlicht am 13.06.2013, Schutzwasserwirtschaft (Abteilung I/10)