Hochwasserschutz Lavamünd

Das Hochwasserereignis im November 2012 an der Drau hat die Gemeinde  Lavamünd massiv  überflutet und entsprach einem HQ 100.

Der betroffene Ortsbereich liegt linksufrig direkt an der Drau im Unterwasserbereich der Wehranlage Kraftwerk Lavamünd. Im Ortszentrum mündet linksufrig die Lavant in die Drau. 

Seitens der Marktgemeinde Lavamünd wurde daher ein Hochwasserschutzprojekt ausgearbeitet, in welchem die erforderlichen Maßnahmen für den Hochwasserschutz in Lavamünd geplant wurden. 

Ziel ist es das betroffene Gebiet durch Linearmaßnahmen und Hochwasserschutzmauern zu schützen und durch ökologische Maßnahmen die Lebensräume verschiedener Tierarten (insbesondere Würfelnatter und Fische) zu berücksichtigen.  

Die Gesamtkosten für die Umsetzung des Hochwasserschutzprojektes Lavamünd betragen rund 17,5 Mio. €. Der Verbund Hydro Power beteiligt sich mit einem Sonderbeitrag von 600.000 €.  Vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus werden 80,4 %.   

Die vollständige Umsetzung der geplanten Hochwasserschutzmaßnahme soll voraussichtlich bis 2021 erfolgen. 

Veröffentlicht am 15.10.2018, Schutzwasserwirtschaft (Abteilung I/10)