Hochwasserschutz an der Triesting und ihren Zubringern

Am Freitag, dem 3. Mai 2019, eröffnete Frau Bundesministerin Elisabeth Köstinger die fertiggestellten Hochwasserschutzmaßnahmen an der Triesting und ihrem wichtigsten Zubringer dem Furtherbach.

Katastrophale Hochwässer im Triestingtal in den Jahren 1991, 1997 und vor allem 2002 veranlassten die Erstellung von Hochwasserschutzplanungen. Die Gemeinden, der Triestingtal-Wasserverband, der Forsttechnische Dienst für Wildbach und Lawinenverbauung und die Bundeswasserbauverwaltung haben gemeinsam ein Gesamtkonzept ausgearbeitet, dass schrittweise umgesetzt wird.

Vier Hochwasser-Rückhaltebecken und die Hochwasserschutzmaßnahmen in den Gemeinden  Furth/Tr., Weissenbach/Tr., Berndorf-St.Veit, Hirtenberg und Tattendorf mit Gesamtkosten von insgesamt 32 Mio. € konnten bereits abgeschlossen werden.  Mit der größten Teilmaßnahme, dem Hochwasser-Rückhaltebecken in der Gemeinde Fahrafeld, wurde im Februar d.J. begonnen. Die Planungen für den Hochwasserschutz Berndorf-2. Teil, Leobersdorf und Günselsdorf sind bereits weit fortgeschritten und sollen in den nächsten Jahren umgesetzt werden.

Insgesamt werden im Triestingtal mehr als 1.300 Gebäude und 6.000 Bewohner vor einem 100-jährlichen Hochwasser der Triesting und ihren Zubringern geschützt.

Das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus finanziert diese Hochwasserschutzmaßnahmen aufgrund des Wasserbautenförderungsgesetzes mit Bundesmittelanteilen zu den einzelnen Projekte von 40 bis 60 %.

Veröffentlicht am 06.05.2019, Schutzwasserwirtschaft (Abteilung I/10)