Hochwasserschutz Wieselburg

Am 24. Juni 2009 ereignete sich ein 100-jährliches Hochwasserereignis in der Kleinen Erlauf. Zahlreiche Wohnhäuser und Gewerbebetriebe, vor allem entlang der Grestner Straße, wurden überflutet. Wenige Tage vor der Eröffnung der Inter-Agrar Messe wurde das Freigelände heimgesucht.

Siedlungen und die Infrastruktur an der Großen und der Kleinen Erlauf in der Stadt Wieselburg und in der Gemeinde Wieselburg-Land sollen künftig vor Hochwasser geschützt sein.

Für das geplante 100-jährlichen Hochwasserschutzprojekt sollen knapp 3.700 Laufmeter an Hochwasserschutzmauern und Dämme sowie mobile Dammbalkensysteme errichtet werden. Ergänzend sind  einzelne Objektschutzmaßnahmen sowie der Abtrag und die Neuerrichtung eines gefährdeten Fußgängersteges geplant. Die Hinterlandentwässerung erfolgt an insgesamt 13 Stellen über mobile Pumpen.

Durch die Maßnahmen werden mehr als 100 Wohnobjekte und rund 15 Gewerbebetriebe vor bis zu 100-jährlichen Hochwasserereignissen geschützt. Die Kosten dafür betragen rund 5,46 Mio. € und werden durch den Bund, das Land NÖ und die beiden Gemeinden Wieselburg-Stadt und Wieselburg-Land getragen. 39,5 % übernimmt das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus.

Das Projekt soll bis 2020 fertiggestellt werden.

 

Veröffentlicht am 05.07.2018, Schutzwasserwirtschaft (Abteilung I/10)