Danube Day 2019

Der Danube Day am 13. Juni im Wiener Stadtpark stand unter dem Motto „Werde aktiv für eine sichere Donau“. Vermittelt wurde, wie jede und jeder Einzelne die Donau sicherer machen kann. Kinder lernten unter anderem das richtige Verhalten am Wasser und im Notfall.

Heuer waren wieder mehr als tausend Kinder als „Donau-Detektive" am 13. Juni beim Danube Day 2019 dabei. An 15 interaktiven Informationsständen im Wiener Stadtpark machten  sich Kinder auf die Spur, um Wissenswertes über die Donau und deren Bewohnerinnen und Bewohner, die Donaupflanzen und den Donauschutz zu erfahren.

Bei der Eröffnung um 13:30 waren Bundesministerin Maria Patek, Professor Mag. Dr. Gerhard H. Gürtlich, Sektionsleitung IV "Verkehr", BMVIT und DI Gerald Loew - Abteilungsleiter MA 45 - Wiener Gewässer vor Ort. Der Danube Day-Pate 2019 - HELMI erklärt um 11:30 Uhr seine wichtigsten Sicherheitstipps und kommt gemeinsam mit Robert Steiner auf die Bühne.

 

Die Entstehung des Danube Day

Im Einzugsgebiet der Donau leben über 80 Millionen Menschen. Um die Donau zu schützen und nachhaltig zu nützen, haben die Europäische Union und die Staaten im Einzugsgebiet der Donau vor 23 Jahren ein Übereinkommen über die Zusammenarbeit zum Schutz und zur verträglichen Nutzung der Donau geschlossen.

Das Donauschutzübereinkommen wurde am 29. Juni 1994 unterzeichnet und seit 2004 wird der "Internationale Donau Tag" im gesamten Donauraum gefeiert. Der Danube Day weist auf die Wichtigkeit des Lebensraumes Donau hin, der nur gemeinsam geschützt und nachhaltig genützt werden kann.

Die Donau fließt von ihrer Quelle im Schwarzwald bis zur Mündung im Schwarzen Meer über eine Strecke von fast 3000 Kilometern durch 10 Länder. Rechnet man das Einzugsgebiet dazu stellt die Donau in 19 Länder den Lebensraum für zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten dar.

Die Donau ist auch von enormer Bedeutung für die Fauna und Flora des Kontinents Europa. Aber nur mehr knapp die Hälfte des Flusslaufes ist naturnah, fünf Anrainerstaaten beziehen nennenswerte Anteile ihrer Energie aus Wasserkraftwerken an der Donau. Sie ist eine der ältesten und bedeutendsten europäischen Handelsrouten.

Veröffentlicht am 11.06.2019, Siedlungswasserwirtschaft (Abteilung I/11)

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