Abschlussveranstaltung zum Projekt „Fischschutz und Fischabstieg in Österreich“

Am 29. Jänner fand im Bundesministerium die Abschlussveranstaltung des Forschungsprojekts „Fischschutz und Fischabstieg in Österreich“ statt. Rund 120 interessierte Vertreter der Wissenschaft, Verwaltung, Wasserwirtschaft, Energiewirtschaft, NGOs, Planungsbüros und Fischerei waren anwesend und beteiligten sich an der Diskussion der Ergebnisse.

Das 3-jährige Projekt des Instituts für Hydrobiologie der Universität für Bodenkultur Wien verfolgt das übergeordnete Ziel, das Wissen über die flussabgerichteten Wanderungen der heimischen Fischfauna an Kontinuumsunterbrechungen, die durch Wasserkraftanlagen errichtet wurden, zu erweitern und insbesondere die Notwendigkeit des Fischabstieges zur Erreichung des Umweltzieles „guter ökologischer Zustand bzw. gutes ökologisches Potential“ für spezifische Fischregionen zu klären.

Das Abstiegsverhalten wurde an 5 ausgewählten Kraftwerksstandorten untersucht. Aufbauend auf den Ergebnissen werden entsprechende Lösungsvorschläge für die österreichische Fluss- bzw. Kraftwerkslandschaft erarbeitet, wobei sich das Hauptaugenmerk des Projekts auf Kleinkraftwerke bis 10 MW Leistung richtet. Informationen über den internationalen Kenntnis- und Forschungsstand sowie erste Ergebnisse aus dem laufenden, von der Energiewirtschaft finanzierten Projekt „Fischschutz und Fischabstieg an größeren Flüssen“ rundeten die Veranstaltung ab.

Das Forschungsprojekt wurde vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus, den Bundesländern Niederösterreich, Salzburg, Oberösterreich und Steiermark sowie der Kleinwasserkraft und dem Österreichischen Fischereiverband finanziert.

Der Endbericht des Projekts ist in Fertigstellung und wird über die Homepage des Bundesministeriums der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.

 

Veröffentlicht am 29.01.2019, Siedlungswasserwirtschaft (Abteilung I/11)