Das Hochwasser an der Thaya am 29./30. Juni 2006

Im Juni 2006 ereigneten sich außergewöhnlich viele Unwetter. Es verging kein Tag ohne Meldungen über Gewitter mit Hagel, überflutete Keller und Sturmschäden.

Obwohl sich am 29. Juni 2006 im gesamten Norden und Osten Österreichs Gewitter mit ergiebigen Regenfällen ereigneten, soll mit diesem Bericht ein Ereignis hervorgehoben werden, das besonders außergewöhnlich war.

In der Nacht vom 29. auf den 30. Juni 2006 ließen die Regenmengen im nördlichen Waldviertel die Pegel der Thaya und ihrer Zubringer extrem rasch ansteigen. Die Bezirke Waidhofen/Thaya, Gmünd und Horn waren davon betroffen. Der Hauptplatz von Raabs an der Thaya wurde binnen weniger Stunden einen Meter unter Wasser gesetzt. Weitere Ortschaften waren eingeschlossen, viele Menschen mussten aus ihren Häusern befreit werden, tausende Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Damit dieses Ereignis nicht allzu schnell in Vergessenheit gerät, wurde von der Abteilung IV/4 - Wasserhaushalt ein Bericht erstellt, in dem die wichtigsten meteorologischen Voraussetzungen beschrieben und anhand der Analyse der Abflüsse eine Erklärung für die aufgetretenen Hochwasserschäden gegeben wird. Den Link zum Download dieses Berichtes finden sie im Downloadbereich dieses Artikels. 

Nur mit den Daten eines hydrographischen Messnetzes, wie es die hydrographischen Organisationseinheiten in den Landesregierungen in Zusammenarbeit mit der Abteilung IV/4 – Wasserhaushalt im Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft betreiben, werden diese Analysen ermöglicht.

Veröffentlicht am 16.09.2014, Wasserhaushalt (Abteilung I/4)