Verordnung betreffend Planungen zum Hochwasserrisikomanagement

Die Verordnung betreffend Planungen zum Hochwasserrisikomanagement (Nationale HochwasserrisikomanagementplanVO 2015 – RMPV 2015) wurde am 28. September 2016 im Bundesgesetzblatt (BGBl. II Nr. 268/2016) kundgemacht.

§ 55l Abs. 1 Wasserrechtsgesetz 1959 (WRG) sieht vor, dass mit Verordnung koordinierte Hochwasserrisikomanagementpläne zu erstellen und zu veröffentlichen sind. Der Nationale Hochwasserrisikomanagementplan wurde im Wasserinformationssystem (WISA) unter http://wisa.bmlfuw.gv.at/fachinformation/hochwasserrisiko/hochwasserrisikoplan.html veröffentlicht.

Im Hochwasserrisikomanagementplan, werden angemessene Ziele zur Risikoreduktion definiert und Maßnahmen und deren Rangfolge zur Zielerreichung festgelegt. Der Entwurf wurde vom 21.Jänner bis 21.Juli 2015 einer Öffentlichkeitsbeteiligung unterzogen. Der Planungsbereich umfasst die 391 in Österreich befindlichen Gebiete mit potenziellem signifikantem Hochwasserrisiko (APSFR ist die englische Abkürzung für Areas of potential significant flood risk) gemäß § 55j WRG 1959.

Die Zielerreichung wird angestrebt wie folgt:

  • mit 22 Maßnahmentypen (aus den Handlungsfeldern Vorsorge, Schutz, Bewusstsein, Vorbereitung und Nachsorge)
  • entsprechend der von den Ländern gemeldeten Statusentwicklung (Maßnahmensetzung, Fortführung bzw. Prüfung)
  • bis zum Zyklusende des RMP 2015 (22.12.2021)
  • unter Berücksichtigung der Prioritätensetzung zu den einzelnen Maßnahmen

Die Verordnung betreffend Planungen zum Hochwasserrisikomanagement (Nationale HochwasserrisikomanagementplanVO 2015 – RMPV 2015) wurde am 28. September 2016 im Bundesgesetzblatt (BGBl. II Nr. 268/2016) kundgemacht.

Veröffentlicht am 25.10.2016, Wasserlegistik und -ökonomie (Abteilung I/8)