Metalle im Grundwasser in Österreich

Der Bericht bietet erstmals einen Überblick zur Verteilung elf relevanter Metalle in oberflächennahen Grundwasserkörpern.

Die Metalle Aluminium, Arsen, Blei, Cadmium, Chrom, Eisen, Kupfer, Mangan, Nickel, Quecksilber und Zink werden sowohl in Übersichtskarten als auch in Einzelkarten dargestellt und in den umfassenden Erläuterungen betreffend Eigenschaften und Vorkommen in den bundesweiten Grund- und Quellwässern beschrieben. Dazu wurden die Untersuchungsergebnisse der laufenden Grundwasserüberwachung auf Basis der Gewässerzustandsüberwachungs-verordnung aus den Jahren 2006-2010 herangezogen.

Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass sich die Konzentrationen der meisten Metalle in den untersuchten Grundwässern generell auf sehr niedrigem Niveau bewegen und zum Großteil weit unterhalb der gesetzlichen Vorgabe aus der Qualitätszielverordnung Chemie Grundwasser sowie der Trinkwasserverordnung liegen. Allfällig erhöhte Konzentrationen sind lokal begrenzt und in der Regel natürlich bzw. gesteinsbedingt begründet.

Unabhängig von der insgesamt guten Grundwasserqualität in Bezug auf die im vorliegenden Bericht gelisteten Metalle bleiben diese natürlich auch weiterhin Bestandteil des laufenden Untersuchungsprogramms zur Erhebung der Wassergüte in Österreich und werden regelmäßig in den Jahresberichten „Wassergüte in Österreich“: http://publikationen.lebensministerium.at/ veröffentlicht.

In gleicher Weise können Daten auch online unter http://wisa.lebensministerium.at/article/archive/13193 abgerufen werden.

Veröffentlicht am 08.03.2013, Nationale und internationale Wasserwirtschaft (Abteilung I/3)