Joint Danube Survey (JDS 4)

Am 27. Juni startet der Joint Danube Survey 4 – die gleichzeitige Untersuchung der Biologie, Chemie und Hydromorphologie der gesamten Donau mit einheitlichen Methoden durch nationale Experten in jedem Donauland.

Seit 2001 führt die Internationale Kommission zum Schutz der Donau (www.icpdr.org) alle sechs Jahre diese donauweite Überwachung durch, in Österreich wird die Teilnahme durch das BMNT koordiniert.

Zusätzlicher Fokus liegt 2019 auf neuartigen Methoden bzw. Spezialuntersuchungen: invasive Arten, Mikroplastik, Mikrobiologie, Antibiotikaresistenz, eDNA und Detektion von in Zukunft potentiell gefährlichen Stoffen. Dieser Teil der Untersuchungen erfolgt durch ein internationales Team mit österreichischer Beteiligung.

Von den insgesamt 51 Messstellen liegen 5 in Österreich: Jochenstein, Enghagen, Oberloiben, Klosterneuburg und Hainburg.

Veröffentlicht am 21.06.2019, Nationale und internationale Wasserwirtschaft (Abteilung I/3)